Klima-Aktionstag: „endlich handeln!“ weltweit mit 350.org

Veröffentlicht am 21. Okt 2009 | Kategorie: Allgemein | Ansichten: 2.123

Am Samstag, den 24. Oktober 2009 ist es endlich soweit, denn dann startet der lang vorbereitete weltweite Klima-Aktionstag unter der Federführung von 350.org. Geplant sind mehr als 3.500 Aktionen und Events in über 160 Ländern mit dem Ziel, auf die Probleme des globalen Klimawandels aufmerksam zu machen.

Auch die KlimAktiv-Kampagne „Endlich Handeln“ ist mit dabei. Mit Hilfe des CO2-Kontos sollen 350 persönliche Klimabilanzen erstellt und zusammen mit einem Statement den Entscheidungsträgern der kommenden Klimakonferenz COP15 in Kopenhagen präsentiert werden.

350.org ist eine internationale Kampagne mit dem Ziel eine Bewegung aufzubauen, die die Welt inspirieren soll, den Herausforderungen der Klimakrise zu begegnen und ihr die Dringlichkeit des Handelns bewusst zu machen.

Die Zahl 350 steht dabei im Mittelpunkt. Mit 350 ppm (parts-per-million) geben die Macher dieser „grassroot“-Bewegung das Höchstmaß an CO2 an, das unsere Atmosphäre verkraften kann. Der derzeitige Stand der CO2-Konzentration in der Atmosphäre liegt bei rund 390 ppm.
Um die Öffentlichkeit, die Medien und Politiker auf dieses Missverhältnis aufmerksam zu machen, wird die Macht des Internets genutzt, um am 24. Oktober 2009 einen weltweiten Klima-Aktionstag zu koordinieren. An Hunderten von Orten verstreut auf der ganzen Welt soll es Aktionen geben und eine klare Botschaft an die Entscheidungsträger dieser Welt übermitteln: Die Lösungsansätze zum Klimawandel müssen gerecht und wissenschaftlich begründet sein sowie der Schwere der Krise gerecht werden.

Dem weltweiten Aufruf schließt sich auch die Kampagne „Endlich Handeln“ an. Von der gemeinnützigen Gesellschaft KlimAktiv ins Leben gerufen, werden hier am kommenden Samstag 350 KlimAktivisten gesucht, die ihre persönliche Klimabilanz erstellen und so beweisen, dass es verantwortungsvolle Bürger gibt, die ihr eigenes CO2-Budget verwalten.

Endlich Handeln!Mit Hilfe des CO2-Kontos wird dabei der individuelle Ausstoß an Treibhausgasen in den Bereichen Wohnen, Mobilität, Ernährung und Konsum berechnet und ermittelt, was man selbst tun kann, um noch nachhaltiger zu leben. Zusammen mit einem eigenen Statement wird anschließend der Appell „Endlich Handeln“ an die Entscheidungsträger der im Dezember stattfindenden UN-Klimakonferenz nach Kopenhagen getragen.

Viele Prominente aus Wissenschaft, Politik und Medien – wie zum Beispiel der Bergsteiger Reinhold Messner oder der Sänger Peter Maffay – unterstützen bereits diese Aktion. „Es ist höchste Zeit zu handeln und das Visier zu öffnen.“, so Maffay in einem KlimAktiv-Interview. „Der Klimawandel ist eine solche globale Herausforderung. Wir dürfen keine Zeit mehr vertrödeln. Das sind wir nicht nur der Natur, sondern auch den nachkommenden Generationen schuldig.“

Jeder Einzelne ist gefragt, mit dem Handeln anzufangen und schon einmal einen kleinen Beitrag zur Lösung des Klimaproblems zu erbringen. Je mehr Menschen am kommenden Samstag sich am Aktionstag beteiligen, desto überzeugender ist die Botschaft für COP15: „Wir haben gehandelt, jetzt seid ihr dran!“.

Weitere Informationen: www.endlich-handeln.de

KlimAktiv gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Klimaschuztes mbH
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KlimAktiv ist eine gemeinnützige GmbH, die sich dem Klimaschutz und der Information zu Klimawandel sowie verwandten Themen widmet. Ein tagesaktueller Pressespiegel ist ebenso Teil unseres Angebots wie die Berichterstattung zu politischen, wissenschaftlichen und sozialen Entwicklungen. Lexikon und Volltextsuche in über 8000 Artikeln bieten Gelegenheit, das eigene Wissen zu vertiefen.
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Mit diesem Werkzeug kann jeder – ob Einzelperson oder gesamter Haushalt – das Ausmaß seiner individuellen CO2-Emissionen ermitteln. Darüber hinaus ist es möglich, Maßnahmen zur Einsparung gezielt durchzuspielen und so die langfristige Reduktion von klimaschädlichen Treibhausgasen zu planen. Der CO2-Rechner hat sich innerhalb kürzester Zeit zur Standardanwendung in seinem Bereich entwickelt und findet sich unter anderem auf den Seiten des WWF oder des Umweltbundesamts. Auch Unternehmen der freien Wirtschaft setzen auf die Flexibilität, die Benutzerfreundlichkeit und die weitreichenden Fähigkeiten unseres Rechners.

KlimAktiv wird unterstützt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU).

Pressemitteilung der KlimAktiv gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Klimaschuztes mbH vom 19. Oktober 2009

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2 Kommentare
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  1. Mehr direkte Demokratie, zum Beispiel durch eine Volksabstimmung über einen Klimawandel in Europa oder weltweit, ändert nichts an den Gegebenheiten, aus denen das Universum besteht. Trotz des mutigen Widerstandes aufrechter Wissenschaftler weltweit hat sich die Lüge über das atmosphärische Spurengas Kohlendioxid in die Hirne von Millionen gläubigen Klimajüngern gefressen und ihr Denken vergiftet. Die Klimajünger vermischen drei Themen, die NICHTS miteinander zu tun haben: Umweltschutz, Wetter und Kohlendioxid. Ein direkter Zusammenhang zu den Schulden der Öffentlichen Hand ist nirgendwo direkt nachweisbar – weder auf kommunaler Ebene noch in Brüssel.

  2. Wie schizophren muss jemand sein, der seinen Mut dadurch zeigt indem er über seiner Burg statt der österreichischn, die tibetische Flagge wehen lässt, nur weil er nicht weiss, was auf chinesisch 攻擊民族團結 heißt?

    Wie doof muss jemand sein, der den selbsternannten Yetiforscher, nach prolongiertem Sauerstoffmangel, überhaupt noch zu hört.