Sichere CO2-Speicherung soll im Kampf gegen den Klimawandel helfen

Veröffentlicht am 02. Apr 2009 | Kategorie: Sonstiges | Ansichten: 1.593

Die Energiegewinnung aus fossilen Energieträgern wird wohl noch eine Weile nötig sein, bis die technische Entwicklung und die Verbreitung von Solaranlagen, Windkraftanlagen, Gezeitenkraftwerken, etc. so weit fortgeschritten sind, dass sie den Energiebedarf der Menschheit decken können. Bis dahin soll nach Expertenmeinung vor allem auch die unterirdische Speicherung von Kohlenstoffdioxid, das sogenannte Carbon Capture and Storage (CCS), ein wirkungsvolles Mittel im Kampf gegen den Klimawandel sein. Laut einer Studie soll die sichere Lagerung des CO2 über mehrere tausend Jahre möglich sein, ohne dass das Treibhausgas an die Erdoberfläche zurück kommt.

Wissenschaftler von der Universität in Manchester hatten bei der Untersuchung von Erdgasfeldern in den USA, China und Ungarn festgestellt, dass sich CO2 im Porenwasser des Gesteins aufgelöst haben muss, wo es dann als Mineralwasser fixiert bleibt. Die untersuchten Felder waren zwischen 10.000 und 42 Millionen Jahren alt und in diesen Zeitspannen soll das CO2 gebunden geblieben sein. Die Internationale Energie-Agentur drängt nun dazu, die Technologie zur Abscheidung und unterirdischen Speicherung von CO2 schnellstmöglich zu entwickeln und einzusetzen.

Viele Klima- und Umweltschützer werfen der Internationalen Energie-Agentur allerdings vor, mittels dieser Technologie nur den Umstieg auf Regenerative Energien hinauszögern zu wollen. Eine sinnvolle Lösung sollte daher die Ausstattung bestehender Kohlekraftwerke mit der CCS-Technologie zu sein, ohne deshalb neue Kohlekraftwerke zu bauen. Bei Neu-Investitionen sollten Gelder ausschließlich in saubere regenerative Energien fließen.

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