Energiesparen und Erneuerbare Energien – Änderungen und Neuerungen 2009

Veröffentlicht am 11. Feb 2009 | Kategorie: Wohnungen & Häuser | Ansichten: 2.187

Seit 1990 gibt es das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das die Einspeisung von Ökostrom ins öffentliche Stromnetz mit einem garantierten Festpreis belohnt. Und auch wer Energie einspart, darf sich über Förderungen vom Deutschen Staat freuen. Doch zum Jahresbeginn 2009 hat sich einiges geändert und der Gesetzgeber hat die Auflagen hochgeschraubt. So wurde z.B. vor dem Hintergrund günstigerer und effizienterer Solaranlagen der auf 20 Jahre garantierte Festpreis für Solarstrom von 44,41 auf 43,01 Cent pro Kilowattstunde gesenkt und auch die Festpreise für Strom aus Wind- oder Wasserkraft sowie aus Biomasseanlagen wurden angepasst.

Auf der Seite der Forderungen steht seit dem 1. Januar 2009 das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) ganz oben. Es verpflichtet Hausbauer, den Energiebedarf von Neu­bauten zu einem bestimmten Prozentsatz aus erneuerbaren Energien wie z.B. über Sonnen­kollektoren oder Geothermie zu decken. Und auch für Eigentümer bereits bestehender Gebäude, die nach 1965 errichtet wurden, hat sich etwas geändert: Seit Anfang des Jahres ist der Energieaus­weis auch für Bestandsbauten Pflicht. Mit diesen Änderungen soll der Energieverbrauch und der CO2-Ausstoß langfristig gesenkt werden und auch die Abhängigkeit von ausländischen Energielieferanten reduziert werden.

Artikel „Energiegesetze – Der Staat fördert und fordert“, 11.02.2009, Focus.de
Link: http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/tid-13353/energiegesetze-der-staat-foerdert-und-fordert…

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1 Kommentar
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  1. Die Senkung der Garantiepreise für die Stromeinspeisung ist natürlich eine Sauerei. Schätze mal, dass da dei Lobby der Energie-Multis dahintersteckt, denn denen sind die Bürgerenergien ein arger Dorn im Auge.