Versuch der Ozeandüngung zur CO2-Bekämpfung wird verschoben

Veröffentlicht am 14. Jan 2009 | Kategorie: Natur & Umwelt | Ansichten: 2.034

Eigentlich wollten Forscher des deutschen Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Zusammenarbeit mit dem indischen National Institute of Oceanography rund 300 Quadratkilometer auf dem Ozean mit Eisensulfat düngen um eine künstliche Algenblüte zu erzeugen. Damit sollte ein Teil des CO2 mit Hilfe abgestorbener Algen am Meeresboden versenkt werden und Ziel des Experiments sollte sein, wie die Ozeane künftig mehr klimaschädliches CO2 aufnehmen können.

Die deutschen Forscher halten den Versuch für recht ungefährlich, dennoch hat das zuständige Bundesforschungsministerium sie kurzfristig aufgefordert, das Experiment zu stoppen. Da es sich um das bislang größte künstliche Düngungsexperiment handelt, sollen zunächst weitere Gutachten zur Unbedenklichkeit des Versuchs eingeholt werden.

Artikel „Kampf gegen CO2 – Umweltschützer behindern Algen-Großversuch“, 14.01.2009, Spiegel Online
Link: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,601096,00.html

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