Barack Obama setzt bei Umwelt und Klima auf kompetente Wissenschaftler

Veröffentlicht am 05. Jan 2009 | Kategorie: Sonstiges | Ansichten: 3.148

Die vergangenen Jahre der Klimapolitik von George W. Bush hinter Amerika zu lassen, hatte Barack Obama bereits vielfach in seinen Wahlkampfreden angekündigt. Die enge Beziehung zur Energielobby, die klimakritische Haltung seines Vorgängers und die zuweilen unverhohlene Zensur von Bushs Vertrauensleuten in den Schaltstellen den Umwelt- und Forschungsbehörden der USA sollte mit seiner Wahl ihr Ende finden. Die versprochenen radikalen Korrekturen scheinen nun Wirklichkeit zu werden, nachdem Obama den Wissenschaftler John Holdren als künftigen Direktor des White House Office of Science and Technology und gleichzeitig als Co-Vorsitzenden seines Präsidentenberaterstabs für Klimapolitik vorstellte. John Holdren ist seit drei Jahren Direktor des Woods Hole Research Centers und vertritt die Meinung, dass drastische Einsparungen bei den Emissionen außerordentlich wichtig sind.

Auch bei der Besetzung des Postens für die Leitung der nationalen Ozean- und Atmosphärenforschungsbehörde „Noaa“ hat sich Barack Obama für eine anerkannte Wissenschaftlerin entschieden. Mit Jane Lubchenco tritt dort eine weitere Harvard-Absolventin ihren Dienst an, die als ehemalige Präsidenten und gewissermaßen als mächtigste Lobbyisten der größten Wissenschaftsorganisation der Welt, der AAAS, als Integrationsfiguren zwischen den auseinanderdriftenden Wissenschaftskulturen gilt.

Artikel „Obamas Berater – Wissenschaftler fürs Weiße Haus“, 22.12.2008, FAZ.net
Link: http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Doc~E8B11C7D9CF124E25…

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