Müssen Menschen hungern weil wir Biosprit tanken?

Veröffentlicht am 16. Mai 2008 | Kategorie: Auto & Verkehr | Ansichten: 1.433

Was ist Biosprit eigentlich genau? Ist es die Lösung unserer Probleme im Bereich der individuellen Mobilität oder bringt dieses „Bio“-Erzeugniss auch Nachteile mit sich? Was ist dran an all den Sorgen um Diskussionen rund um steigende Nahrungsmittelpreise und Hungersnöte aufgrund des steigenden Bedarfs an Biosprit? Diesen Fragen wird im Ratgeber „Biosprit – Tanken wir die Welt hungrig?“ von Henrik Pfeiffer nachgegangen.

Ratgeber „Biosprit – Tanken wir die Welt hungrig?“, 12. Mai 2008, utopia.de
Link: http://www.utopia.de/wissen/ratgeber/biosprit-tanken-wir-die-welt-hungrig?

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1 Kommentar
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  1. […] menschench töten Soldaten nicht, um in Zukunft billiger tanken zu können. Wir stimmen beide überein: Sie töten weil sie über die Sachverhalte belogen werden. Zitat: “Das soldatische Kanonenfutter und die Bevölkerungen (zunehmend ebenfalls Kanonenfutter) wurden immer schon bewusst mit Propaganda belogen. Früher ging es gegen die “bösen Bolschewisten”. Heute ist ein neuer Twist erfunden: Man mordet im Namen der Humanität.” Was nun die Psychologie angeht, so würde die ganze Psychologie der Welt, eingesetzt zur Erforschung der Ursachen, warum Menschen töten, keinen einzigen Krieg verhindern. Warum? Weil diese Kriege andere Ursachen haben, als das dunkel lauernde “Böse” in jedem Menschen. Es ist doch so, dass alle psychologischen Künste der best-bezahlten Psychologen gerade auf das Gegenteil eingesetzt werden. Das Problem des Militärs ist doch, dass man den Soldaten die natürlichen Hemmungen, ohne persönlich angegriffen zu sein auch keinen Menschen umzubringen, mit viel Psychologie erst abtrainieren muss. Man bringt Menschen nicht so leicht dazu, andere auf Kommando zu töten. Das Problem von Krieg und Massenmord fängt da an, wo eine Gesellschaft es zulässt, dass ein grosser Teil der Jugend auf diese Weise zu Mord und Totschlag abgerichtet wird, und dieses auch noch positiv bewertet. Wer einmal die Trainingsmethoden in den amerikanischen “Boot-Camps” gesehen hat, in welche US-Paare ihre pubertierenden Kinder, mit welchen sie nicht mehr klar kommen abrichten lassen, der wird sich über die Bilder von Abu Graib nicht wundern. Ganz zu schweigen von den Methoden in den militärischen Ausbildungslagern. Sind erstmal die abgerichteten Totschläger da, dann braucht es nur noch nur noch die Propaganda. Und die ist in den Medien heutzutage so subtil geworden, dass es eher erstaunlich ist, dass immer noch die Mehrheit der Bevölkerungen in allen beteiligten Ländern stets gegen die letzten Kriege waren. Und dies liegt gewiss nicht an der aufklärerischen Wirkung irgendwelcher Intellektueller (der Verfasser ist promoviert und gewiss kein Intellektuellenhasser). Aber wenn man gelesen und gehört hat, was z.B. ein Herr Enzensberger für katastrophale Fehleinschätzungen vor dem Irak-Krieg von sich gegeben hat, dann sieht man, wie wenig hilfreich – übrigens bereits während des Faschismus – ein von Hybris geprägtes Intellekuellentum ist. Jedes Kind, das noch die Fähigkeit besitzt, sich in das Leid anderer Menschen einzufühlen, zeigt hier eine realistischere Einschätzung des Schreckens von Kriegen. Ãœberhaupt haben wir von unseren Kindern in dieser Hinsicht erhebliches zu lernen. Sie sind Experten im Umgang mit der Situation, dass sie kräftemassig die Unterlegenen sind, und es dabei aber dennoch schaffen, uns jeden Tag mit ihrer Lebensfreude und ihrer unbedingten menschlichen Ehrlichkeit und Zuneigung immer wieder für sich einzunehmen. Es ist wahr: Wenn wir nicht so werden wie die Kinder, dann werden wir nicht mal überleben. (Von einem “Himmelreich” sind wir heute weiter entfernt denn je ind er Menscheitsgeschichte). Der Motor hinter grossen Kriegen zur Ausbreitung von Imperien war und ist stets ein krankes Streben nach Macht und Reichtum dünner Schichten. Grosse Wirtschaftkonzerne waren eine der treibenden Kräfte hinter dem europäischen Faschismus. Nicht umsonst haben die USA unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg die grossen deutschen Konzerne zerschlagen. Die Faschismus-Analysen der 1960er und 1970er Jahren sind äusserst lehrreich hinsichtlich unserer heutigen globalen Entwicklung. Heute haben wir leider eine vorherrschende Ideologie der ungezügelten Marktwirtschaft, die irrationaler Weise davon ausgeht, dass wenn jeder seinen Egoismus maximiert, es allen Menschen am Besten gehen wird. Wem das nicht passt, dessen Land wird schlicht mit Krieg überzogen (zu seinem Besten, versteht sich). Diese Ideologie tabuisiert jede Auseinandersetzung mit den Ursachen der Kriege, sobald die mächtigen Interessen der weltgrössten Konzerne ins Visier geraten. Letztere sind bereits so mächtig geworden, dass sie nun in allen westlichen “Demokratien” (wie auch im armen Rest der Welt) die gesellschaftlichen Geschicke bestimmen, und damit de facto die Regierungsgewalt innehaben. Die “Intellektuellen” tun den Teufel, die mächtigen Kriegstreiber zu bekämpfen, sondern, wenn sie sich nicht sogar direkt für diesen Moloch in Werbung oder gar Kriegspropaganda prostituieren, weichen sie geschickt aus, und suchen (für sich und das herrschende System ungefährlich) die “wahren Ursachen” des Mordens in den tiefen der menschlichen Psyche. Dringend notwendig wäre der Einsatz der Psycholgie und anderer Disziplinen zur Untersuchung des Entstehens von Macht- und Herrschaftsstrukturen, und daraus abgeleitet die Entwicklung von Strategien, wie solche Strukuren in allen Bereichen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, inklusive der Wirtschaft, abzubauen und deren erneute Entstehung zu verhindern ist. Das wäre allerdings reichlich unmodern, fände keinen Brötchengeber, und man wäre dem Gespött der unzähligen Fachkollegen ausgeliefert, denen es gewiss nicht an Intelligenz fehlt, sondern an einem fachlichen Ethos, an Prinzipien, an Rückrat. Intellektuelle, die sich gut eingerichtet haben, in einem System der entfremdeten Arbeit, einer die Psyche vergiftende mediale Berieselung mit den Lügen der vielfältigen Propaganda – schlimmer noch als die manipulierten Nachrrichten das subtile Gift der Werbung – , um den Preis der Rückentwicklung zum Weichtier. […]